DGR²Z präsentiert Hochaktuelles zur Kariesdiagnostik und -exkavation

Oktober 2016: Im Rahmen der 30. DGZ-Jahrestagung startete am Nachmittag des 8. Oktober 2016 der Vortragsblock der DGR²Z zur „Kariesdiagnostik und -exkavation“. Vier renommierte Wissenschaftlicher informierten die Kongressteilnehmer über den aktuellen Forschungsstand zu diesen praxisrelevanten Themen.

 

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Pressemitteilung DGZ-Kongressbericht & Forschungsförderung

Foto 1: Preisvergaben
Foto 2: Eröffnung DGR²Z-Vortragsblock

 

Zunächst fragte Prof. Dr. Rainer Haak aus Leipzig in Bezug auf die Kariesentfernung: „Gibt es einen konkreten Endpunkt?“ Dabei stellte er die Vorteile einer selektiven Entfernung des infizierten Dentins gegenüber einer vollständigen Entfernung der erweichten Zahnhartsubstanz heraus. Prof. Dr. Kunzelmann aus München beantwortete diese Fragen in seinem folgenden Beitrag mit einem klaren „Nein“. Die etablierten Regeln zur Definition des Endpunktes gäben keine realistische Situation wieder, viel mehr sollte unter einer Kariesexkavation die Entfernung von bakteriell entstandenen Toxinen verstanden werden. Prof. Dr. Till Damaschke aus Münster präsentierte im Anschluss innovative und bewährte Versorgungen bei einer Karies profunda – und stellte dabei die Vorteile von modernen Kalziumsilikatzementen heraus.

 

Prof. Dr. Christian Hannig bei der Eröffnung des DGR²Z-Vortragsblocks.
// Foto: DGZ / Andreas Stedtler

 

Mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Alterszahnheilkunde befasste sich im letzten Vortrag Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle aus Heidelberg. Anhand von anschaulichen Patientenbeispielen demonstrierte er, welche Maßnahmen der Zahnerhaltung und Adhäsivtechnik als Alternative zur prothetischen Versorgung möglich sind.